Häufig gestellte Fragen / FAQ

Gerne beantworten wir an dieser Stelle Fragen, die uns immer wieder gestellt werden. Vielleicht finden Sie hier schon die Information, die Sie suchen. Falls nicht, stöbern Sie auf unserer umfangreichen Homepage oder kontaktieren Sie uns.


Was muss ich zu den Kursen auf den Hundeplatz mitbringen?

Am besten packen Sie sich einen Rucksack, mit folgenden Gegenständen und bringen diesen dann zu jeder Stunde mit:

  • Leine, die zum Anbinden geeignet ist,
  • 2m Arbeitsleine,
  • ggf. längere Schleppleine,
  • falls verwendet wird Futterbeutel,
  • Gegenstände zur Motivation des Hundes,
  • Futter (weiche Leckerchen, keine harten oder großen Kekse, die krümeln),
  • je nach Witterung Handtuch zum Trocknen,
  • Wasser (-/napf),
  • ein Halsband ohne Zug sollte der Hund tragen (kein Würger, kein Stachel),
  • Kotbeutel sollten immer mitgeführt werden
Beim ersten Besuch bitte unbedingt Impfausweis und Haftpflichtnachweis mitbringen.

Ab wann soll mein Welpe in die Welpengruppe?

Es ist ein alter Mythos und nicht richtig, dass Welpen aufgrund des Impfschutzes erst ab der zwölften Woche eine Welpengruppe besuchen können. Moderne Impfstoffe ermöglichen, dass sie nach der Übernahme durch den neuen Besitzer hinaus dürfen. Ungeimpfte Welpen haben in einer Welpengruppe jedoch nichts verloren. Haben Sie ihren neuen Liebling vom Züchter abgeholt und die ersten Tage bei sich zu Hause eingewöhnt, dann kann es in der neunten Woche bereits losgehen mit dem Toben UND Lernen in der Hundeschule.

Kann auch ein älterer Hund noch in der Hundeschule lernen?

Ja, Lernen ist ein Prozess, der das ganze Leben stattfindet und zwar sowohl beim Halter als auch beim Hund. Beim Welpen geht es schneller und einfacher, ähnlich wie ein Kindergartenkind schnell Neues aufnimmt, aber auch ein Erwachsener kann und muss immer wieder Neues lernen.

Was gilt es VOR dem Hundekauf zu beachten?

Unser Hund wird uns viele Jahre als Familienmitglied begleiten und oft 12 Jahre oder mehr Teil unseres Lebens sein, daher bedenken Sie bitte Folgendes: Die ersten vier Wochen sind die entscheidenden in der Eingewöhnung. Überlegen Sie sich ein cleveres Zeitmanagement, welches eine reibungsfreie Eingewöhnung des Hundes ermöglicht. Wieviel Zeit benötigt wird, hängt von vielen Faktoren ab. Handelt es sich um einen ruhigeren Vertreter eines Gesellschaftshundes, ist weniger Extrazeit nötig als bei der Ausbildung und Auslastung eines agilen Sporthundes. Ein Afghane braucht intensivere Fellpflege als ein Labrador, der Labrador kommt aber garantiert die Hälfte des Jahres schlammbraun nach Hause, da er begeistert durch jede Pfütze läuft usw. Bedenken Sie auch die rassetypischen Merkmale und stellen Sie sicher, dass Sie ihren Hund artgerecht mit einer alternativen Beschäftigung wie z.B. Fährten/Nasenarbeit oder Apportieren auslasten. Welpen- und Junghunde beanspruchen wesentlich mehr Zeit als ein älterer Hund, da sie ja noch die ganze Welt entdecken und viel lernen müssen. Die Teilnahme an einer Welpengruppe zur Sozialisierung mit gleichaltrigen Artgenossen ist sehr wichtig und auch das Erziehungstraining im Alltag nimmt Zeit in Anspruch. Ein Hund braucht die Nähe zu seinem Menschen und kein Hund sollte regelmäßig länger als fünf Stunden allein sein. Ein Welpe muss schrittweise ans Alleinbleiben gewöhnt werden. Eingeplant werden müssen natürlich die täglichen Spaziergänge, Fütterungen und Tierarzttermine und die Kosten, die für den Hund entstehen.

Welche Kosten entstehen (nicht nur beim Hundekauf) bei der Haltung eines Hundes?

Neben Zeit kostet ein Hund auch Geld. Die Kaufsumme ist auf das Leben des Hundes betrachtet die geringste Summe. Grundausstattung, Futter, Impfungen, Entwurmungen, Tierarztkosten für jährliche Routineuntersuchung, ggf. Behandlungskosten für Verletzungen, Krankheiten und altersbedingte Medikamente, sind genauso zu berücksichtigen ,wie Hundedecken, Transportboxen, Sicherung im Auto, Beleuchtung bei Dunkelheit, Spielobjekte, Kauartikel u.v.m. Hundesteuer, Hundehaftpflicht und auch Ausbildung in der Hundeschule müssen vor dem Kauf berücksichtigt werden. Es können leicht 100-150 Euro im Moment zu Buche schlagen. Von Operationskosten ganz zu schweigen.

Soll ich einen Hund „vom Wühltisch“ kaufen?

wuehltischwelpen

Hier möchten wir an gesunden Menschenverstand appellieren. Die seriöse, artgerechte Aufzucht eines Welpen ist zu Dumpingpreisen nicht möglich. Auch das Mitleid für die Welpen hilft den Mutterhündinnen, die oft als Gebärmaschinen in Kellerräumen unter katastrophalen Bedingungen gehalten und jede Läufigkeit gedeckt werden, nicht weiter. Solange die Nachfrage auf dem Markt da ist, werden unseriöse Hundehändler diese bedienen.

Wir verweisen auf eine Initiative u.a. von TASSO und Tierschutzverbänden, die das Thema systematisch untersucht haben: http://www.wuehltischwelpen.de/